![]() Bergwandern ist dem einen Erholung, dem anderen Natursport und dem Dritten gar eine Lebensart. Wie die Motive im Einzelnen auch gestaltet sind, wohl jeder Bergwanderer fühlt sich auch ein bisschen als Naturliebhaber und Naturschützer. Doch wenn es darum geht, zum Ziel der Wünsche zu gelangen, sind plötzlich alle Mittel erlaubt!? Da kommt natürlich nur das eigene Auto in Frage. Wir möchten einen Schritt in Richtung Umweltschutz unternehmen und benutzen für Ausflüge zum Bergwandern ausschließlich Bahn und Bus. Unsere Erfahrungen haben gezeigt, das öffentliche Verkehrsmittel besser sind als ihr Ruf. Denn der Erholungseffekt der Bergtour verpufft nicht im Stress der hektischen Heimfahrt. Ganz im Gegenteil: die gesammelten Natureindrücke werden in der Heimfahrt in der Gruppe wieder neu zum Leben erweckt. Termin So 30.10.11
Route Seebergkopf (1538m) Tour Bayrischzell - Seebergkopf - Geitau Route Leichte, sehr schöne Bergwanderung, durchwegs auf guten Pfaden. Obwohl es teilweise über sehr steile Waldhänge hinaufgeht, ist die Steigung des Weges eigentlich immer angenehm. Keine langweiligen Forstwege, keine technischen Schwierigkeiten. Landschaftlich besonders reizvoll ist die Route in der Gipfelregion und beim Almgelände der Neuhütte. Schon hier hat man bei gutem Wetter einen tollen Blick bis zum Großvenediger. Interessant auch der Einblick in die Spitzingseeberge und der Tiefblick ins Leitzachtal. Für diese Gegend vergleichsweise ruhige Tour. Der Name Seeberg kommt daher weil nahe des Gipfels (Richtung Nebengipfel) früher tatsächlich ein See existierte. Seine Umrisse sind noch heute zu erkennen. Bereits im 18. Jahrhundert ist er das erste Mal ausgebrochen; gänzlich ausgebrochen ist er dann 1899. Dabei ist eine Reiße in der Nordflanke entstanden. Außerdem gab es ein Hochwasser im Tal und einige wenige zerstörte Häuser. Sie waren zum Glück gerade verlassen, so dass niemand zu Schaden kam. Der Gedenkstein unweit der Neuhütte markiert einen ehemaligen Wachposten der Gebirgsjäger. Hier wurde das Ursprungtal beobachtet, da es damals immer wieder räuberische Überfälle von Süden her gab. Er gehört nicht zu den bekannten Gipfeln der Gegend und doch bietet er eine wirklich reizvolle, leichte Bergwanderung. Nette landschaftliche Eindrücke und ganz neue Einblicke ins Rotwandgebiet darf man hier genießen. Und seit 2005 gibt es sogar noch eine richtig urige, kleine Einkehrmöglichkeit auf dem Weg. Der ausgeschilderte Wanderweg führt rechts an der Minigolfanlage vorbei, überquert einen Wirtschaftsweg und mündet hier in einen Pfad. Beim verbauten Wildbach links in den Wald hinein. Nun immer durch den Wald in angenehmer Steigung durch die steilen Hänge und in vielen Serpentinen empor. Der Wald ist stellenweise etwas zerzaust (Windbruch und Abholzung), doch immer wieder geht es durch schönen Mischwald und es bieten sich auch einige reizvolle Ausblicke. Der Pfad quert die Hangflanke nach Süden und so erreicht man schließlich das idyllische Almgelände bei der Neuhütte (1235m). Auf der Hangseite der Hütte setzt sich der Pfad fort und man wandert nun in nordwestlicher Grundrichtung - anfangs über die Wiesen, dann schon bald wieder durch Wald – zur Seebergalm. Unmittelbar vor ihr folgt man den blauen Markierungen ein paar Meter hinauf. Dann wendet sich der Pfad zurück nach Osten und quert die Hänge bis unter den Gipfel. Nun links (Norden), ein paar Höhenmeter etwas steiler hinauf, bis man den Kamm erreicht. Über den breiten Grasrücken zum höchsten Punkt mit Holzkreuz. Wer Lust hat, kann dem Kamm noch hinüber zum Nebengipfel folgen. Abstieg nach Geitau. Höhendifferenz 800 Hm
Dauer Aufstieg:2:30 h Abstieg: 2:30 h Kondition leicht Anforderungen leicht Ausgangspunkt Bayrischzell Einkehrtipp Gemütliches Wirtshaus in Geitau am Ende der Bergwanderung Treffpunkt 08:20 München Hbf Genaue Beschreibung Treffpunkt Wir treffen uns direkt vor dem Prellbock von Gleis 34. Das Gleis 34 befindet sich im Flügelbahnhof Starnberg (das Gleis befindet sich nicht in der großen Halle des Hbf, sondern man muss ca. 3 Minuten rechts zum Flügelbahnhof laufen). Der Einstieg der Gruppe in den Zug erfolgt spätstens 5 Minuten vor Abfahrt des Zuges! Bitte pünktlich sein. Abfahrt 08:42 ab München Hbf (BOB, Gleis 34) 10:28 an Bayrischzell Rückfahrt 17:41 ab Geitau (BOB) 19:32 an München Hbf Anmeldung Solltest Du Dich für die Teilnahme an diesem Event interessieren, dann besteht die Möglichkeit, Dich über den Button "Einfach anmelden" unverbindlich für die Bergwanderung anzumelden.
Beschreibung der Anforderungen
Hier werden unsere erforderlichen Voraussetzungen konditioneller und technischer Natur in Kurzform für einen raschen Überblick dargestellt:
Kondition leicht Ausdauer für eine Gehzeit (netto) von 2 bis 4 Stunden und einen durchschnittlichen Höhenunterschied bis 600 Meter erforderlich. mittel Ausdauer für eine Gehzeit (netto) von 4 bis 6 Stunden und einen durchschnittlichen Höhenunterschied von 600 bis 1200 Meter erforderlich. schwer Ausdauer für eine Gehzeit (netto) von 6 bis 8 Stunden und einen durchschnittlichen Höhenunterschied von 1200 bis 1600 Meter erforderlich. Technik leicht Bergwandertour auf breiten, generell gut markierten Wegen ohne allzu große Steigerungen oder Höhenunterschiede. Diese Wanderungen befinden sich meist in Tallagen oder mittleren Höhen bis 1500 Meter und sind auch bei etwas unsicherem Wetter gefahrlos begehbar. mittel Leichte Bergtour auf markierten Wegen, die allerdings zum Teil schmal und steinig sein können. Technische Schwierigkeiten im Sinne von Kletterei trifft man hier noch nicht an, jedoch können kurze ausgesetzte Stellen auftreten, die entsprechend mit Drahtseilen abgesichert sind. Ein gewisses Maß an Trittsicherheit ist bereits erforderlich, ab und zu kann es Passagen geben, die Tiefblicke bieten. Diese Bergtouren führen meist bis auf mittlere Höhen zwischen 1500 und 2000 Metern. schwer Anspruchsvolle Bergtour, die sich generell an markierte Wege hält, aber ausgesetzte und weglose Abschnitte oder mit Drahtseilen, Bügeln und Stiften besicherten Kletterpassagen aufweist. Trittsicherheit, Schwindelfreiheit sowie gute allgemeine Ausdauer und ein gewisses Maß an Kraft sind hier erforderlich. Diese Bergtouren bewegen sich in Lagen bis über 2000 Meter. |
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